Blog
Da ich nicht nur leckere pflanzenbetonte Rezeptideen mit euch teilen will, sondern auch andere Themen, wie gesundheitliche Effekte bestimmter Lebensmittel, diätetisches Wissen und meine Reiseerfahrungen, thematisieren will, findet ihr hier nun auch noch einen Blog. Hier kann ich auf bestimmte Themen näher eingehen und die Inhalte dieser vertiefen. Viel Spaß und danke für‘s Lesen! <3
DIESE 5 DINGE HABE ICH MIT 21 GELERNT - 05-07-2026
Liebe Leser:innen, willkommen im Juli & damit auch in der 2. Jahreshälfte von 2026! 🌺
Etwas verspätet kommt nun auch der Blog für diesen neuen Monat. Jetzt ist der Sommer wohl wirklich angekommen, zumindest in Europa. Wir haben ja irgendwie schon seit Januar Sommer - was unseren Körper und Biorhythmus auch manchmal noch zu verwirren scheint 😂
Wir haben im letzten Monat Malaysia bereist und sind gerade im malaysischen Teil von Borneo, der drittgrößten „Insel“ weltweit. Allerdings fühlt es sich zu 0% nach Insel an, da es so riesig ist. Es gibt außerdem keine klassischen Strände, eher große und traurige Städte. Auf Borneo haben wir uns so sehr gefreut im Vorhinein, aber es war von Tag 1 an wirklich nicht schön. Das einzige Highlight war eine 3 tägige Flusssafari am Kinabatangan River, wo wir die Borneo Big 5 sehen konnten - Elefanten, Nasenaffen, Orang Utan, Krokodile und Nashornvögel. 🐘 Hier hat alles gepasst - Unterkunft, viele Aktivitäten, tolles vegetarisches Essen. Aber ansonsten hat uns Malaysia und vor allem Borneo eher enttäuscht.
Aber auch das ist gar nicht schlimm, denn das macht das Leben doch auch aus. Nichts läuft linear und mal gibt es Auf und mal Ab‘s. 🎢
In diesem Monat weiß ich gar nicht so recht was ich schreiben soll. Deshalb verlinke ich euch mal zu einem meiner letzten Instagram Posts, wo ich von 5 Learnings in meinen 21 Jahren gesprochen habe. Viele davon sind auch vor allem auf der Reise entstanden oder haben sich dort mehr gefestigt. Vielleicht inspirieren sie ja den ein oder anderen ✨
Genießt den Juli, die Sonne und nutzt die Zeit, um möglichst viel draußen zu sein. Denkt dran immer mal wieder ein paar Elektrolyte zu euch zunehmen und versucht euren Stress zu reduzieren. Seid jeden Tag dankbar für euer Umfeld und macht genau das, was euch motiviert aufzustehen!
Wir hören uns wieder im August!
Stella 💌

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WIE SICH UNSER REISESTIL VERÄNDERT HAT - 01-06-2026
Hallihallo ihr Lieben und willkommen im neuen Monat des Jahres - Juni!🌟🌿🍋
Verrückt, bald ist schon die Hälfte von 2026 vorbei und wir seit 5 Monaten unterwegs.🥹 Die Zeit geht so schnell rum und gleichzeitig erleben wir Tag für Tag so viele schöne Dinge und lernen wirklich viel dazu. Egal, ob über uns oder das Leben und unsere Werte. Dafür bin ich extrem dankbar und vertraue darauf, dass sich alles so ergeben wird, wie es kommen soll. 🤲🏼
Momentan sind wir noch in Thailand auf der Insel Koh Phangan. Hier gefällt es uns richtig gut, wie auch auf der Nachbarinsel Koh Tao. Wir sind geschnorchelt und haben so viele bunte Fischschwärme sowie Babyhaie gesehen. Einfach surreal für mich, die vorher noch nie geschnorchelt ist!
Aber übermorgen wechseln wir das Land und betreten somit Land Nummer 4. Wir haben lange hin und her überlegt, wohin es für uns gehen soll - Australien, Indonesien oder doch bei der ursprünglich geplanten Route bleiben. Nun ist es letztere Option geworden und wir reisen nach Malaysia! 🇲🇾
Wir wissen noch nicht super viel über das Land, nur dass es etwas strenger sein soll und es mehr Regeln gibt. Aber es soll auch sehr künstlerisch geprägt sein. Wir sind gespannt! 🎨
Ein großes Learning von vielen will ich gern mit euch teilen: ich habe gemerkt, dass egal wo man auf der Welt ist, egal ob es einem gut gefällt oder nicht - man findet inneren Frieden, Ruhe und Ausgeglichenheit immer in sich selbst. Nicht im Außen. Du selbst bist deine Mitte. 🧘🏼♀️
Natürlich läuft auf so einer langen Reise nicht alles perfekt und glatt - auch wenn es über Social Media so aussehen kann. Es gibt traurige Tage, wütende Tage, kranke Tage und aber auch Tage voller Freude, Erfüllung, neue Begegnungen, Erlebnisse und mutige Momente. Es ist ein auf und ab. Dadurch dass wir mittlerweile nicht mehr klassisch Urlaub machen oder reisen und kein Enddatum haben, leben wir hier richtig und es fühlt sich nach einen richtigen Alltag an. Auch das kann herausfordernd sein, wenn man vorher denkt oder erwartet jeden Tag den coolsten Tag überhaupt zu erleben. Diese Erwartungshaltung zu überwinden fiel mir wirklich schwer und es gab Tage an denen ich am liebsten “aufgegeben” und nach Hause geflogen wäre. Aber man lernt mit der Zeit dazu und bleibt optimistisch. Wir haben so viele Ziele und arbeiten Tag für Tag daran. Das ist das was für uns wirklich zählt. 💌
Unseren Reisestil haben wir auch echt verändert. Wir haben mittlerweile feste Morgen und Abendroutinen aufgebaut, die uns produktiv fühlen und unseren Zielen näher kommen lassen. Wir bleiben länger an den Orten und arbeiten nicht nur Listen ab sondern begrüßen den Tag so wie er kommt. Wir gehen öfter an denselben Orten essen, um uns Stress zu ersparen. Außerdem haben wir unsere Gesundheit wieder mehr priorisiert. Ich baue meinen Stress ab, durch Atemtechniken, Meditieren und vor allem tägliche bewusste Bewegung. Ich mache jeden Tag Sport oder Yoga, aber nur die Dinge die mir an dem Tag Spaß machen. Außerdem tracke ich meine Kalorien wieder, um hier den Überblick nicht zu verlieren, und esse wesentlich mehr Proteine und binde Mikronährstoffe mehr ein. Einfach damit ich mich wieder besser fühle und meinem Körper etwas gutes tue. 🫂❤️🩹
Für diesen Monat möchte ich euch ermutigen, jeden Tag etwas kleines zu tun, was außerhalb eurer Komfortzone liegt. Egal, was es auch ist. Seid herzlich zu euren Mitmenschen und achtet auf euch und eure Gesundheit. Vergesst nicht eure mentale Gesundheit und macht bewusst Pausen. Ihr habt nur dieses eine Leben und wissen nie wann es vorbei ist. Also lebt euer Leben nach EUREN Vorstellungen und nicht nach denen von anderen. 🫶🏼
Ich wünsche euch einen wunderschönen Juni. Im Juni ist sind die energetischen Schwingungen des Feuer-Pferde-Jahres durch die Sommersonnenwende an ihrem Höhepunkt. Das bedeutet nochmal richtig Mut zu haben und Bewegung in eure Ziele und Vorhaben zu bringen. Nutzt diese Energie des Universums. 🐭
Ganz liebe Grüße aus Thailand
Stella 💌
ZEIT FÜR ERNSTE THEMEN… - 01-05-2026
Hallihallo an meine lieben Blogleser:innen! 🌺
Und willkommen in meinem Lieblingsmonat: Mai. Der Mai steht für mich für mehr Sonne, mehr Energie, mehr Draußen-Sein und einfach glücklich sein. Im Mai beginnt für mich oft die Zeit des Sommers, wo coole Erlebnisse stattfinden und sich Neues, Aufregendes ergibt. Dieser Mai ist etwas anders, denn ich erlebe leider keinen Übergang von Winter auf Frühling oder Frühling auf Sommer - hier in Thailand ist immer Sommer. Erstmal denkt ihr euch jetzt sicher, wie cool, es ist immer warm! Aber tatsächlich ist die Wärme an den meisten Tagen so erdrückend, dass aufwendige oder anstrengende Aktivitäten eher ausbleiben müssen. Ich habe dadurch schon jetzt die Jahreszeiten bei uns in Deutschland sehr zu schätzen gelernt und freue mich diese, wenn wir wieder zurück sind, richtig zu genießen. 😌
Momentan sind wir in Koh Yao Yai, einer kleinen Insel im Andamansee, Thailand. Wir waren hier bereits war 2 Wochen schon, aber es hat uns so gut gefallen und nochmal hergezogen. Die Zeit hier nutzen wir nicht für Sightseeing oder das typische Reisen, sondern um uns wieder einen Alltag aufzubauen. Da wir fast jede Ecke der Insel kennen, ohne Navi fahren und auch die besten Restaurants und Strände wissen, nimmt uns das viel Planerei und Stress und gibt uns gleichzeitig Ruhe, einen klaren Kopf und Zeit zum Erholen. Wir legen unseren Fokus wieder auf gesunde Ernährung, viel Trinken, täglich Sport, Arbeiten und natürlich auch die Menschen und das Umfeld zu genießen. Hier werden wir jetzt eine längere Zeit verbringen, mal schauen, wie lange. Wir sind sehr dankbar, dieses Privileg zu haben, auch länger an einem Ort zu bleiben ohne Zeitdruck. Soweit zu uns! :D
In diesem Blog möchte ich wieder einmal über etwas wichtiges reden und auch die diätetische Seite dazu beleuchten. Für mich hat der Mai ernährungstechnisch immer viel mit Erdbeeren zu tun. Ich liebe es sie selbst zu pflücken. Früher haben wir Walderdbeeren im Garten gesammelt und auch heute noch ist es meine liebste Frucht. Ich liebe sie zum Frühstück, in meinem Matcha, als Kuchen, in herzhaften Salaten oder einfach pur. Doch die Erdbeere schmeckt nicht einfach nur gut, sie zählt, wie die meisten anderen Beeren zu einem gesundheitlich sehr wertvollem Obst. Beeren haben einen sehr hohen Gehalt an Antioxidantien, was die Abwehr eurer Zellen stärkt, sie enthalten Ballaststoffe, die für eure Darmgesundheit, eure Sättigung und somit auch ein gesundes Gewicht zuständig sind. Außerdem haben sie einen geringen Zuckergehalt und durch ihre tollen Farben enthalten sie einige sekundäre Pflanzenstoffe.
Diese sekundären Pflanzenstoffe sind zwar nicht lebensnotwendig, aber eine wirklich wertvolle Ergänzung in eurer Ernährung. Denn sie wirken neben vielen anderen Vorteilen, auch antikanzerogen. Dass bedeutet, sie können zu einem gewissen Teil vor Krebserkrankungen schützen. Da die Anzahl der Krebsfälle pro Jahr nur noch höher wird, ist es allerhöchste Zeit auch darüber zu sprechen! Zunächst einmal: geht bitte zu allen möglichen Vorsorgeterminen und kümmert euch um euch, auch und vor allem, wenn ihr keine Beschwerden habt. Umso früher man etwas finden sollte, umso besser sind die Chancen.
Und auch die Ernährung spielt eine riesige Rolle bei der Prävention. So empfiehlt der World Cancer Research Fund zum Beispiel diese Strategien:
- Möglichst wenig, besser kein Alkohol trinken
- Gewicht im Normalbereich halten
- Bis mindestens zum 6. Monat stillen, sofern möglich (für die werdenden Mütter)
- Möglichst wenig verarbeitetes sowie rotes Fleisch verzehren
- Möglichst wenig Fast Food, stark gesalzene Lebensmittel sowie Lebensmittel mit einem hohen Anteil an einfachen Kohlenhydraten verzehren
- Täglich regelmäßige Bewegung und Sport (Mix aus Kraft und Ausdauer)
- Reichlich Gemüse und Obst verzehren (vor allem abwechslungsreich und die bunte Mischung)
- Reichlich Vollkornprodukte mit komplexen Kohlenhydraten verzehren
Vielen von euch sind diese Empfehlungen vielleicht nicht neu, aber sie sollten euch klar machen, dass die Umstellung zu diesen Strategien hin, nicht nur eine kleine Wirkung sondern eine riesige Wirkung haben können. Vor allem ein hoher Verzehr an stark verarbeitetem und rotem Fleisch ist mit einer der Hauptgründe für Darmkrebs, bei dem die Fälle auch jedes Jahr enorm ansteigen. Noch ein weiterer Grund den eigenen Fleischkonsum bewusst zu hinterfragen!
Nichtsdestotrotz ist auch die mentale Gesundheit entscheidend und ihr solltet euch selbst nie vernachlässigen. Hört auf euer Herz und entscheidet euch für euch und euren Frieden. Und vor allem verliert nicht euren Optimismus. 💛
Habt einen sonnigen und wundervollen Mai!
Wir hören uns im Juni wieder.
Stella 💌
ÜBER DOPAMIN UND SICH SELBST VERLIEREN - 03-04-2026
Hallöchen an meine lieben Blogleser:innen!
Ich freue mich wirklich sehr, dass ihr wieder hier seid und euch an meinen Texten erfreut. So langsam, aber sicher beginnt der Frühling. Für mich persönlich ist es die schönste Jahreszeit - alles wird wärmer, die Menschen freundlicher und auch die ganze Natur beginnt aufzublühen. Außerdem habe ich im Frühling Geburtstag; das spielt sicher auch mit hinein. 🤭🌺
Hier auf unserer Reise gibt es fast nur Sommer und keinen Frühling oder Winter. Das vermisse ich sehr an Zuhause. Einfach diesen Wandel von kalt und grau zu bunt und warm mitzuerleben.
Leider neigt sich unsere Zeit in Vietnam langsam dem Ende zu. Wir haben nur noch 4 Tage übrig, dann geht unser Flug zurück nach Thailand! Dieses Mal geht es, aber in den Süden und uns besucht jemand aus Deutschland, worauf wir uns sehr freuen. Doch Vietnam war wirklich einfach nur toll. So so nette Menschen, viele untouristische Ecken, leckeres Essen und günstige, tolle Unterkünfte. Vietnam hat so viel mehr zu bieten als ich im Vorhinein dachte und dabei war Vietnam schon vor der Reise mein Geheimfavorit. Auch wenn wir oft durch gesundheitliche Beschwerden unsere Pläne ändern mussten und auch sogar den bereits gebuchten Ha Giang Loop aufgrunddessen absagen mussten, steht für uns jetzt schon fest: wir kommen wieder!
Gerade in dieser für mich wirklich schwierigen Zeit, wo ich mich selbst und meine sonst so optimistische und positive Art verloren habe, konnte ich im Nachhinein das wichtigste für mich selbst mitnehmen und lernen. Reisen ist nichts für schwache Nerven und bedarf ein gewisses Loslassen von Normalität. Ich lerne mich hier so intensiv kennen, weiß wo meine Grenzen liegen, was meine Ängste sind und vor allem, aber auch welche Werte und Energien mir in meinem Leben wichtig sind. Ich will mutig sein und über mich hinaus wachsen. All das funktioniert nur, weil sehr viel Unterstützung von neuen Menschen in meinem Leben und meiner Reisebegleitung erfahre. All diese und vermutlich noch so viel mehr kommende Learnings kann mir niemand mehr nehmen und dafür gebe ich sehr gern all mein Geld aus. 🎀
Damit ich weiterhin reisen kann und dieser neue Alltag noch unbegrenzt so weiter gehen kann, habe ich ungeplant und relativ zufällig auch einen Job gefunden, den ich zum einen komplett online ausüben kann und welcher meine beiden großen Leidenschaften zum Yoga und zum Social Media verbindet. Ich merke schon jetzt, dass es mir total gut tut eine Aufgabe zu haben und so einen Rhythmus in meinen sich täglichen veränderten Alltag zu bringen. Wichtig ist mir dabei, aber dass ich es vor allem mache, weil es mir Spaß macht, es ein tolles gleichgesinntes Umfeld ist und ich mich so noch viel mehr weiterbilden und wachsen kann. Das Geld sollte nie über diesen Dingen stehen - zumindest nicht für mich.
Nach all meinen Gedanken und dem kleinen Einblick in mein Innenleben, will ich diesen Blogeintrag dem Thema Dopamin widmen. Ich bin keine Expertin dazu, aber ich merke selbst, wie viel Einfluss mein Handy auf mein Dopaminlevel hat. Ständig geht man wie aus Reflex auf Instagram, Whatsapp oder ähnliches. Man ist oft abgelenkt und macht neben der einen Sache noch 20 andere Dinge. Man geht lieber auf Netflix statt ein Workout zu machen, nach dem man sich so richtig wohlfühlt. Und genau deshalb und weil es so viel unnötige Zeit ohne Mehrwert ist, habe ich im letzten Sommer vor meinem Examen für 3 Monate eine Social Media Pause gemacht. Am Anfang war es richtig schwer nicht aus Reflex auf die Apps zu drücken oder die Routinen nach dem Aufstehen oder vor dem Einschlafen zu durchbrechen. Ich wollte außerdem ständig meine tollen Bilder posten und teilen, aber das war nicht mehr möglich. Die Zeit tat mir einfach total gut. Ich habe viel weniger Fotos gemacht, meine Zeit in Dinge mit Mehrwert, wie Sport, etwas neues Lernen (Häkeln), Lesen, Meditieren und Journalen investiert und hatte eindeutig einen freieren, fokussierteren Kopf. Ich möchte euch mit diesem Blogeintrag also zu einem Digitalen Dopamin Fasten inspirieren, egal ob 1 Woche oder 6 Monate. Die Hauptsache ist, dass ihr merkt, wie sehr diese Gewohnheiten schon in euch drin stecken. Vielleicht könnt ihr davon auch nachhaltig profitieren!
Damit beende ich meinen Aprilblog und wünsche euch eine Zeit des Öffnens und Aufblühens, so wie die Blumen und zahlreichen Pflanzen es gerade jetzt auch tun. Nutzt diese Zeit, um Altes und negative Energien loszulassen und mit dem wechselhaften Wetter abzuwaschen.
Ich denk an euch, bis bald!
Stella 💌
Weißt du eigentlich, was du da isst? - 11-03-2026
Hallo liebe Leser:innen und willkommen im März und damit im Frühling! 🌺
Ich hoffe ihr hattet einen guten Start in meine Lieblingsjahreszeit und freut euch über die wärmeren Temperaturen so langsam!
Leider kommt erst jetzt, schon fast in der Mitte vom März mein neuer Blogeintrag, weil mich eine schwere Lebensmittelvergiftung am Ende von Laos leider erwischt und alles andere vergessen lassen hat. Man darf hier wirklich nicht unvorsichtig werden und so eine Erkrankung nicht unterschätzen. Dadurch lernt man, aber auch wieder dankbarer für die eigene Gesundheit zu werden und dass diese alles andere als selbstverständlich ist. ❤️🩹
Momentan sind wir in Vietnam, in der Dak Lak Region, also noch im Süden von Vietnam. Wir haben bereits Ho Chi Minh, eine Stadt im Mekong Delta, Phu Quoc Island sowie Mui Ne und Dalat gesehen und erkundet. Unser Highlight war dabei ganz klar der kleine Surferort Mui Ne!
Dort waren wir nämlich zum aller ersten Mal Surfen.🏄♀️ Dazu muss ich sagen, dass ich seit einigen Jahren eine Bucket List habe, mit Orten und auch Aktivitäten, die ich in meinem Leben gerne machen möchte. Surfen stand auf dieser auch schon lange drauf, da es irgendwie einfach ein sehr besonderer Sport ist, der viele verbindet. Doch ich habe nie richtig gewusst, ob ich diesen Punkt auf meiner Liste wirklich einmal abhake, weil ich eigentlich relativ scheu vor so extremen Wasseraktivitäten und vor Neuem sowieso immer super nervös bin. ABER: wir waren mutig und haben uns getraut! Darauf kommt es am Ende an. Denn wenn ich später mal alt und grau und endlich in Rente bin, werde ich all solche Aktivitäten und Erlebnisse nicht mehr machen können. Genau darum etabliert sich immer mehr bei mir die „Warum nicht?“-Einstellung. Für mich liegt der Sinn von meinem Leben im Erleben. Ich will nicht nur existieren und vielleicht am Wochenende oder im Urlaub mal leben, sondern jeden Tag. 🥰
Aber zu diesem Thema könnt ihr gern den Blog vom Februar lesen!
Heute soll es um eins meiner Lieblingsthemen und wichtigsten Themen in meinem Leben gehen: dem Vegetarismus / Veganismus. 🌱
Erst heute beim Frühstücken haben wir uns mit einer Vietnamesin unterhalten und sie konnte es sich gar nicht vorstellen vegetarisch geschweige denn vegan zu leben. Sie würde 4 Tage im Monat vegetarisch essen und selbst das ist schon wirklich schwierig. Keine Frage, hier in Südostasien ist die Auswahl an veganen Ersatzprodukten sicherlich geringer als in Europa, doch auch hier gibt es Tofu, Hülsenfrüchte, Vollkorngetreide und und und. Weiter meinte sie dann, dass vegetarisch auch nicht wirklich gesund sei und ihr Körper, auch für den Sport, genug von allem braucht. Richtig ist, dass vegetarisch natürlich nicht gleich gesund ist. Auch in dieser Ernährung sollte man auf eine ausreichende Zufuhr an wichtigen Nährstoffen achten und das ausgewogene Verhältnis dieser. Natürlich ist es nicht gesund, wenn man hier in Vietnam beispielsweise jeden Tag nur Sticky Rice und Toastbrot ist. Rein objektiv betrachtet, kann eine Mischkost als auch eine vegetarische oder vegane Kost gesund sowie ungesund sein.
Aber egal ob gesund oder nicht, Fakt ist dass Tiere für Menschen umgebracht werden. Und das nicht gerade wenig. Genau dieser Punkt macht mich persönlich oft sehr traurig und auch wütend. Wir reden oft über Fleisch, Wurst, Käse und Eier, aber wer realisiert dabei, dass es hier um kleine oder große echte Lebewesen geht? Alle davon haben das Recht auf ein Leben, wie wir Menschen auch. Wir brauchen faktisch kein Fleisch oder Fisch in unserer Ernährung. Wir könnten genug Nährstoffe aus Milchprodukten, Eiern, Hülsenfrüchten, Tofu, Nüssen usw. ziehen und dabei wenigstens keine Tiere umbringen müssen.
Vor der Reise habe ich fast damit gerechnet, dass so gut wie jeder Backpacker vegetarisch oder vegan isst und auch dass es in Südostasien einen größeren Markt für pflanzenbetonte Ernährung gibt. Aber tatsächlich haben wir in den 2 Monaten Reisen bisher vielleicht 2 vegetarische Menschen kennengelernt. Das hat uns etwas überrascht und auch enttäuscht, aber mehr als darüber zu reden und aufzuklären, können wir am Ende auch nicht tun.
Wir sind sehr froh, kein Fleisch und Fisch seit so vielen Jahren mehr zu essen, auch vor allem wenn wir hier lokalen Märkte und Stände sehen und Menschen, die dies gerne essen. An erster Stelle steht für uns einfach das Tierwohl, weil wir Tiere lieben und zwar jedes, nicht nur Hund und Katze. Wichtig ist, dass ein bewusster Umgang mit tierischen Produkten besteht und man sich wirklich bewusst wird und ist, was man gerade verzehrt. Wenn man dann nichts verändert, scheinen einem Tiere nicht wichtig zu sein. Genau deshalb: stöbere gern durch meine ganzen vegetarischen und veganen Rezepte auf dieser Website oder auch auf meinen Social Media Kanälen und setze dich für weniger Tierleid ein!❤️🩹
Und damit beende ich den monatlichen Blog und hoffe sehr etwas bei euch in Richtung einer Ernährung ohne Tiere angeregt zu haben.
Bleibt gesund und passt auf euch auf,
Stella 💌
MUT STATT ANGST, WAGT MAL ETWAS! - 02-02-2026
Hallo ihr Lieben oder soll ich eher Sawasdee ka bzw. Sabaidee sagen? 💫
Willkommen im 2. Blogeintrag für 2026! Verrückt, dass schon wieder ein Monat vom neuen Jahr rum ist. Für mich ging er rasend schnell vorbei, da wir momentan ganz schön viel erleben… ✈️
Vielleicht habt ihr es schon mitbekommen, vielleicht auch nicht - wir haben unsere lang ersehnte große Reise Anfang Januar angetreten und sind nun schon 3 Wochen unterwegs!
Wir haben bereits die Millionenmetropole Bangkok sowie Thailands Norden in Chiang Mai, Pai und Chiang Rai erkundet und wirklich jeden Tag so viele neue Dinge erlebt, Orte gesehen und Menschen kennengelernt. Es stimmt tatsächlich- das Lebensgefühl und auch die Weise zu Leben ist hier einfach komplett anders als in Deutschland. Wir hatten bisher noch keinen einzigen Regentag oder schlechtes Wetter, die lokale Bevölkerung ist super lieb und das Essen noch besser und vielfältiger als erwartet!
Aber natürlich ist nicht alles nur schön und einfach! Reisetage sind jedes Mal anstrengend egal wie lang oder kurz sie dauern. Der Tourismus ist vor allem in Thailand super stark zu spüren und die meisten Orte sind überlaufen, wenn man nicht früh genug dort ist. Aber das zieht uns nicht runter, sondern wir wachsen daran und lernen uns und unsere Bedürfnisse auf Reisen besser kennen!
Wir haben uns vorgenommen mutig zu sein und wenn möglich jeden Tag etwas außerhalb unserer Komfortzone zu machen. Bisher gelingt uns das gut. Wir waren in ungewissen Gewässern baden, fahren Roller sogar im Linksverkehr, wir lernen neue Wörter in verschiedenen Sprachen, lernen so viele neue Menschen kennen und noch so vieles mehr!
Ab sofort lade ich euch unter der Seite „Reisen“ kulinarische Eindrücke der jeweiligen Länder sowie etwas zu unseren Erlebnissen an den verschiedenen Orten und die Route regelmäßig hoch! Wenn ihr ganz live dabei sein wollt, folgt mir gern auf meinem Instagram @stellakocht ! 🌺
Ansonsten will ich euch bis März meinen neuen Lieblingsspruch mitgeben: Mut vergrößert das Leben, Angst schränkt es ein. 🤝
Und wenn ihr in andere Länder reist, respektiert die dortige Kultur, Religion und Menschen und zerstört nicht die Natur mit eurem Müll oder Ballerman-Zügen! 🫶🏽
Ich wünsche euch einen erlebnisreichen Februar mit ganz viel Optimismus und Zuversicht! Bis ganz bald.
Stella 💌
NEUES JAHR, NEUES ICH? - 06-01-2026
Hallo ihr lieben und happy new year! 🫂💌Willkommen in 2026 und damit im Januar. Ein neues Jahr, neue Pläne und neue Ideen.
Pardon, dass es im Dezember keinen Blogeintrag gab! Ich hatte wenig Zeit, es waren viele Familienevents, einiges an arbeiten und es wurde immer mehr geplant für unsere große Reise, die nun auch in ein paar Tagen losgeht. 🥹
Ich kann es noch kaum glauben und es fühlt sich unreal an, ab dann nur noch mit meinem Backpack und ohne meine Liebsten unterwegs zu sein. Und das für so lange Zeit.
Aber ich wollte es bereits vor 3 Jahren so sehr, dass es jetzt auch durchgezogen wird! Mein Backpack ist mit seinen 55 L noch verhältnismäßig klein, aber ich liebe diese Herausforderung und will üben ohne viel Besitz und eher minimalistisch zu leben. ✨
Dadurch, dass wir ohne Zeitdruck unterwegs sind, werden wir auch versuchen einen Alltag dort aufzubauen, zu leben und in neue Routinen zu finden.
Abgesehen von diesem großen Vorhaben, habe ich mir tatsächlich keine Vorsätze fürs neue Jahr 2026 vorgenommen. Einfach mal im Hier sein, es so nehmen wie es kommt und es genießen! Denn das ist ein riesiges Privileg und ich bin dafür super dankbar.
Wie es danach weitergeht? Keine Ahnung! Aber auch gar nicht schlimm, denn es öffnen sich immer wieder neue Türen und Ideen sind bei mir immer viele vorhanden. Vielleicht ändern sich diese, aber auch im Laufe der Reise, also nutzt es gar nichts sich große Pläne im Vorhinein zu machen.
Hier versuche ich weiterhin halbwegs aktiv zu bleiben, vermutlich aber eher mit Reisecontent, Erlebnissen und Erfahrungen. Einfach Einblicke in unseren dortigen Alltag. Natürlich auch vom tollen Essen, dass es dort mit hoher Wahrscheinlichkeit geben wird.
Die letzten Monate hat es sich auch ergeben immer mal wieder Catering für verschiedene Events zu machen, was ja eventuell auch eine super Idee für die Zukunft sein kann. Aber wer weiß! 🤭
Aber apropos Vorsätze: stürzt euch nicht, nur weil ein neues Jahr begonnen hat in eine komplette Umwandlung. Ihr müsst keine Diät machen oder jeden Tag einen anderen Sportkurs besuchen. Geht das ganze Schritt für Schritt an und überlegt euch, wo auch der Genuss und das Sein in eurem Alltag Platz finden darf!
Schreibt mir gern, wenn ihr euch bestimmte Rezepte wünscht oder auch sonstiges Feedback auf dem Herzen habt!
Wir hören uns im Februar wieder!
Stella 💌
GESTÄRKT IN DEN WINTER GEHEN & REISE UPDATE - 13-11-2025
Hello Friends und damit herzlich willkommen im November! 🎀
So langsam fängt die winterliche, ja fast weihnachtliche Stimmung an und wir alle freuen uns auf kuschlige Abende daheim, umgeben von seinen Liebsten oder mal etwas Me-Time genießen.
Für mich bedeutet das nun: warme Tees trinken, Plätzchen backen, Filmmarathons (Harry Potter oder Stranger Things!!) machen und auch früher schlafen gehen. Zudem habe ich persönlich auch weniger Fomo als im Sommer, da im Winter einfach nicht so super viel los ist an Veranstaltungen.
Außerdem ist der diesjährige November ein besonderer für mich, denn nun wird der Traum meiner kleinen Weltreise über eine längere Zeit endlich real. Es kommt immer näher und alles wird ernster. 😻
So ganz typisch ist das ganze Vorhaben nicht, denn die meisten machen direkt nach dem Abitur oder Schulabschluss ein Auslandsjahr, eine Reise oder dann im Studium ein Auslandssemester. Hat man, wie ich, eine Ausbildung abgeschlossen, ist der klassische Weg sich auf verschiedene Stellen zu bewerben und dann dort einzusteigen und reichlich Berufserfahrung zu sammeln.
Danach sich jedoch erstmal für die Arbeitslosigkeit zu entscheiden, ist eher untypisch. Und es erfordert Mut. Umso glücklicher bin ich, das ich diesen habe und mir einen meinen größten Träume meines Lebens erfülle!
Warum ich euch das erzähle? Weil ich auch vorhabe diese Website für Reiseberichte und Erfahrungen zu nutzen. Ich will euch teilhaben lassen an den tollen Orten dieser Welt, an verschiedenen Kulturen sowie natürlich dem landestypischen Essen! 🥘
Ich hoffe ihr habt darauf auch Lust und freut euch auf spannende Einblicke!🛫
Aber zurück zum November: wenn ihr eher dazu neigt schnell zu frieren, kann ich euch vor allem wärmende Speisen und Gewürze empfehlen. Super lecker finde ich zum Frühstück ein warmes Porridge z.B. aus Cous Cous oder auch Baked Oats mit Äpfeln. Für das Mittagessen oder abends liebe ich im Herbst Currys! Diese wärmen euch, sind super abwechslungsreich und enthalten meistens auch wärmende Gewürze, wie Ingwer, Kreuzkümmel oder Chili. Als Nachtisch eignet sich richtig gut ein Apple Crumble. Diesen könnt ihr etwas gesünder auch mit Haferflocken statt Mehl, Margarine statt Butter und weniger Zucker zubereiten. Ein mögliches Rezept dazu findet ihr bei den Herbstlichen Rezepten.
Dazu am Abend ein leckerer Tee und perfekt ist der Tag!🫖🍎
Wenn ihr selbst einen Garten oder ein Hochbeet mit Kräutern habt, könnt ihr euch zudem auch mal an einen selbst gemachten Tee herantrauen. Hierfür ist z.B. geeignet: Thymian, Rosmarin, Lavendel, Pfefferminze und Zitronenmelisse. Auch getrocknete Früchte, wie Äpfel, Birne, Feigen oder Pflaumen eignen sich als Fruchtvariante perfekt. Die eigene Kreation kann man auch noch mit Zimt, Nelken oder Kardamom ergänzen, um einen winterlichen Touch mit reinzubringen.
Ansonsten haltet euch warm und stärkt euer Immunsystem mit reichlich Vitaminen aus Obst und Gemüse, um einer Erkältung vorzubeugen!
Bis zum Dezember!
Stella 💌
SAISONAL IM HERBST & NEUE TRENDS - 01-10-2025
Hallihallo und herzlich willkommen im Herbst! Die goldene und bunte Jahreszeit fängt nun an und alles wird ein bisschen kuscheliger. 🤎🧴🥥
Mir persönlich fällt der Umstieg von Sommer auf Herbst immer recht schwer und ich vermisse die warmen Temperaturen, die langen Sommernächte und eine gewisse Unbeschwertheit. Aber auch der Herbst hat einiges zu bieten, man muss es sich nur romantisieren! :)✨
Auch geschmacklich gibt es wieder neue Facetten zu entdecken. Vor allem der Kürbis in seinen vielen verschiedenen Sorten steht oft im Mittelpunkt. Egal ob ein Kürbisrisotto aus einem Butternutkürbis, ein Flammkuchen mit Hokkaidospalten oder eine wärmende Suppe - wir lieben es!
Aber nicht nur mit Kürbis könnt ihr nun kochen. Meine Highlights sind auch der Spitzkohl (super lecker, wenn er scharf angebraten wird), der Wirsing, die Rote Bete und auch der Rotkohl. Alles schmeckt super lecker UND bringt Farbe auf den Teller. Bunte und pralle Farben deuten immer auf bestimmte Gruppen an sekundären Pflanzenstoffen hin: die Carotinoide, Flavonoide und Anthocyane. All diese farbgebenden Stoffe stärken unser Immunsystem, können uns vor Erkältungen und anderen Erkrankungen, wie zum Beispiel Krebs, schützen.
Was das Obst angeht, sind Apfel und Birne nun wieder saisonal stark vertreten. Ich bin kein allzu großer Fan von den beiden typisch deutschen Obstsorten, aber im Herbst und Winter liebe ich sie fast!
Mein Körper hat sich irgendwie darauf eingestellt, dass ich im Sommer Beerenobst und exotische Früchte gerne esse und im Herbst und Winter wieder Apfel und Birne.
Außerdem sind die Maronen im Oktober wieder saisonal und momentan auch in verschiedenen Produkten in den Drogeriemärkten zu finden. Man kann diese als Snack essen, zum Backen oder in einer leckeren Pilzpfanne. Auch im Salat kann ich sie mir gut vorstellen.
Übrigens: momentan ist Matcha ja wirklich ÜBERALL zu finden, aber der neue Trend heißt „Hojicha“. Ein gerösteter Grüntee also Matcha, der beim Rösten seine grüne Farbe verliert und bräunlich wird. Er wird genau wie Matcha zubereitet, sieht aber eher wie ein Kaffee oder dunkler Chai aus und schmeckt nussig und wie ich finde nach Marone. Außerdem hat er nur einen sehr geringen Koffeingehalt im Vergleich zu Matcha oder Kaffee und wird somit von vielen Menschen besser vertragen. Testet es mal aus, wenn ihr es irgendwo seht!
Mit dem Herbst wird es wieder kälter und damit wir uns aber nicht krank und kalt fühlen, ist es nun super wichtig auf eine nährstoffreiche und vitaminreiche Ernährung zu achten. Esst viele bunte Farben, viel Gemüse und Obst (auch mal roh) und trinkt warme Getränke. Auch Knoblauch und Ingwer können euer Immunsystem super unterstützen und stärken - also nutzt sie!
Weiterhin scheint die Sonne im Laufe der Zeit weniger als im Sommer weshalb man eine Supplementation von Vitamin D von Oktober bis April empfiehlt. Welches Präparat am besten für euch geeignet ist, findet ihr in eurer Apotheke heraus. Auch so kann man einem Mangel an Vitamin D und einem Winterblues vorbeugen.
Für mich bedeutet der Herbst dieses Jahr auch etwas Spannendes, denn bald geht es für uns los auf eine große Reise ins Warme. Ich kann es kaum noch abwarten und freue mich einfach sehr! 🤭
Danke für‘s bis hierher lesen und verfolgen. Ich wünsche euch einen tollen Oktober mit ganz vielen Sonnenstunden, Zimtschnecken und Pumpkin Spice. (Rezepte findet ihr auch hier!)
Stella 💌
ERNÄHRUNG NACH DEM DGE-KREIS - 01-09-2025
Huhu und willkommen im neuen Monat: September! 🍂
Der Herbst ist fast da, die letzten warmen Tage des Jahres verstreichen und es wird wieder kuschliger. Ich habe richtig Lust auf einen bunten, goldenen Herbst und freue mich dieses Jahr sehr darauf. Vielleicht auch, weil ich dem Winter in diesem Jahr entfliehen werde … :D
Aber kommen wir nun zum Thema des neuen Monats: der DGE-Ernährungskreis. Auch dieser zeigt vereinfacht und anhand echter Lebensmittel, wie eine ausgewogene und gesunde Nahrung aussehen kann, ähnlich wie die Ernährungspyramide aus dem letzten Blogeintrag.
💧: Auch im Kreis bildet Wasser, ungesüßter Tee und Kaffee die Basis einer vollwertigen Ernährungsweise und ist essenziell für unsere Leistungsfähigkeit. Achte hierbei darauf, dass gesüßte Getränke nicht zur Regelmäßigkeit werden, sondern vor allem zu besonderen Anlässen verzehrt werden. Trinke ca. 1,5-2 Liter, im Sommer bei warmen Temperaturen sowie einer hohen körperlichen Aktivität oder Fieber / Erbrechen /Durchfall, trinke gerne mehr! Isst du nur selten Milch und Milchprodukte, kannst du darauf achten ein calciumreiches Mineralwasser zu trinken. Dieses erkennst du am Etikett, wenn der Calciumgehalt bei über 150 mg / Liter liegt.
🥦&🍎: Der größte Teil unserer täglichen Nahrung sollte aus Gemüse bzw. Obst und Salaten bestehen. Diese Lebensmittelgruppe deckt also ca. 50% des Tages. Hierbei ist wichtig, dass du generell Gemüse und Obst verzehrst, egal ob roh, tiefgefroren oder gegart. Idealerweise kannst du saisonales, regionales und frisches Obst und Gemüse bevorzugen, da z.B. Konserven oft viel Salz oder / und Zucker enthalten können. Damit du von jedem Vitamin genug aufnimmst, reicht ein kleiner Trick: Esse nach dem Regenbogen! Dass heißt: nutze so viele verschiedene Sorten wie möglich, so bunt und vielfältig wie es nur geht. Und wechsle auch zwischen der rohen und der gegarten Form. Möchtest du auf möglichst viel Fruchtzucker verzichten, weil du z.B. Diabetes mellitus hast oder Gewicht abnehmen möchtest, kann ich dir empfehlen zuckerreichere Sorten, wie Banane, Weintrauben, Süßkirschen und Mango weniger häufig zu verzehren. Beerenobst und Zitrusfrüchte eignen sich dann am besten. Gemüse und Obst liefern unserem Körper reichlich Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe und sorgen so dafür, dass unser Immunsystem gestärkt und unsere Darmgesundheit gepflegt wird.
🫛🫘&🥜🌰: Ähnlich zum Gemüse, bekommen die Hülsenfrüchte, also Linsen, Bohnen und Erbsen, sowie die Nüsse eine eigene Spalte im Ernährungskreis. Diese scheint zwar zunächst sehr klein, sollte aber nicht außer Acht gelassen werden. Hülsenfrüchte sind reich an Proteinen und Ballaststoffen, enthalten dafür, aber wenig Fett, was uns zugute kommt. Nüsse enthalten dahingegen viel Fett, doch auch dieses Fett ist für unseren Körper sehr wichtig. Hier sind vor allem die Omega-3-Fettsäuren enthalten. Gute Lieferanten sind Walnüsse und Leinsamen. Aber auch Mineralstoffe, Eiweiß und Ballaststoffe können uns Nüsse liefern. Versuche also jeden Tag eine kleine Portion Hülsenfrüchte oder / und Nüsse einzubauen! (Vor allem, wenn du kein Fleisch oder Fisch verzehrst!)
🥖🍝: Die zweitgrößte Spalte machen die Sättigungsbeilagen aus. Dazu zählen Brot, Brötchen, Nudeln, Reis, Kartoffeln, Gebäck, Getreideflocken sowie Pseudogetreide, wie Quinoa, Wildreis, Amaranth usw. Sie sollen ca. 25% des Tages deiner Ernährung ausmachen. Auch hier gilt: Nutze die Vielfalt! Iss mal Kartoffeln, mal Nudeln, mal Reis und auch mal Quinoa. Umso größer deine Lebensmittelauswahl ist, desto optimaler kannst du all deine Vitamine und Mineralstoffe decken. Apropos: Möchtest du noch mehr aus deinen Sättigungsbeilagen herausholen, kann ich dir ans Herz legen, so oft wie möglich die Vollkornvariante des jeweiligen Produktes zu wählen, also z.B. Vollkornnudeln, Naturreis oder Vollkornbrot. Nur wo Vollkorn drauf steht, ist auch welches drin. Orientiere dich hierbei nicht nur an der dunkleren Farbe des Produktes. Da das volle Korn mit vermahlen wurde und im Lebensmittel steckt, enthalten diese stets mehr Nährstoffe, als die hellen, ausgemahlenen Varianten. Du hast hier einen guten Vitamin-, Mineralstoff- und Ballaststofflieferanten gefunden!
🥛🧀: Den drittgrößten Teil unserer Ernährung nach dem Ernährungskreis machen die Milchprodukte, wie Milch, Joghurt, Käse und Quark aus. Diese liefern uns viel Eiweiß, Calcium und Vitamin B12. Je nach Fettstufe, steckt in den Produkten mehr oder weniger Eiweiß. Umso fettärmer das Lebensmittel, desto mehr Platz ist für Eiweiß. Ernährst du dich ohne diese Produkte, sind Sojaprodukte ein gutes Pendant. Hierzu würden Sojadrink, Sojaghurt und Käsealternativen auf Sojabasis zählen. Idealerweise kannst du angereicherte Lebensmittel mit Vitamin B12 und Calcium nutzen, da diese Nährstoffe ohne tierische Produkte oft zu knapp kommen. Unbegrenzt sollten Milchprodukte jedoch auch nicht verzehrt werden, da sie viele gesättigte Fettsäuren enthalten. Diese wirken sich negativ auf unsere Gefäß- und Herzgesundheit aus und können Entzündungen begünstigen. Also achte darauf, dass sie ca. 10% deines Tages decken.
🥚🥩🍤: Nur einen kleinen Anteil haben Fleisch, Wurst, Eier und Fisch. Diese Eiweißlieferanten haben einen hohen negativen Einfluss auf unsere Umwelt und in hohen Mengen auch auf unsere Gesundheit. Da v.a. Fleisch, Wurst und Eier viele gesättigte Fettsäuren und Cholesterin enthalten, solltest du den Verzehr dieser begrenzen. Fleisch und Wurst sollten in der Woche max. 300 g verzehrt werden, sichtbare Eier nur 1 . Fisch liefert uns wertvolle Omega-3-Fettsäuren, wie kaum ein anderes Lebensmittel in diesen hohen Mengen. Iss deshalb gern 1x pro Woche einen fettreichen Fisch, wie Lachs, Hering, Makrele oder Thunfisch und nach Belieben 1x pro Woche einen fettarmen Fisch, wie Forelle, Kabeljau oder Seelachs. Wichtig ist hierbei: achte auf eine möglichst gute Tierhaltung und -herkunft sowie ein naturbelassenes Produkt. Möchtest du etwas mit Marinade oder Gewürzen kaufen, mache dies lieber selbst, um hohe Mengen an Salz, Geschmacksverstärkern und Konservierungsstoffen zu vermeiden. Isst du all diese Produkte gar nicht, kannst du den Anteil an Hülsenfrüchten und Nüssen erhöhen.
🧈🥑: Auch Fette & Öle bekommen in einer gesunden Ernährung ihren Platz und werden nicht verteufelt! Schließlich bringen sie viel Geschmack und auch essentielle Fettsäuren mit sich. Entscheidend ist die Fettqualität: ungesättigte Fettsäuren sollten bevorzugt eingesetzt werden. Diese fördern unsere Herzgesundheit und schützen die Gefäße. Auch Entzündungen können sie hemmen. Besonders geeignet sind: Rapsöl, Olivenöl, Leinöl, Walnussöl sowie Diät- und Reformmargarinen ohne tierische und gehärtete Fette. Wenn du auf Butter nicht verzichten willst, setze diese am besten nur in kleinen Mengen ein. Generell sollten die Fettmengen, die du zum Kochen und Braten einsetzt sparsam genutzt werden. Pro Hauptmahlzeit sollten es nicht mehr als 2 Esslöffel sein.
Wie ihr vielleicht schon erkannt habt, sollten überwiegend pflanzliche Lebensmittel verzehrt werden. Und wenn die Zusammenstellung nicht an einem Tag erreicht wird, ist es wichtig die Wochenbilanz zu betrachten. Also kein Stress ! :)
Hier findet ihr nun noch einmal den Kreis in visueller Form. Ich hoffe ihr konntet euch etwas für eure eigene Ernährung mitnehmen und diese optimieren! Habt einen wunderschönen September und genießt die letzten warmen Tage! Stella💌
DIE OPTIMALE ERNÄHRUNG (NACH DGE UND BZFE) - 01-08-2025
Hallo und herzlich willkommen im August! 💌
Nach nun 3 Jahren meiner Ausbildung zur staatliche anerkannten Diätassistentin, bin ich in und auswendig mit einer ausgewogenen und gesunden Ernährung vertraut, die sehr sehr vielen Erkrankungen vorbeugen kann. Um euch diese näher zu bringen, will ich euch die nächsten Male verschiedene Möglichkeiten dafür vorstellen.
Heute befassen wir uns mit der Ernährungspyramide des Bundeszentrum für Ernährung basierend auf den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung.
Die Grundlage einer ausgewogenen Kost bildet stets die Flüssigkeitsaufnahme. Diese sollte bei 1,5-2 L liegen und orientiert zusätzlich sich an der aufgenommenen Ballaststoffzufuhr. Optimal sind kalorienfreie Getränke, wie Wasser, ungesüßter Tee, Kaffee sowie verdünnte Saftschorlen (1 Teil Saft, 3 Teile Wasser). Natürlich ist eine Balance wichtig und auch kalorienhaltige Getränke sind erlaubt, aber hierbei gilt die Menge macht das Gift. Zero- oder Lightgetränke sind nicht notwendig und noch wenig in ihrer Langzeitwirkung auf den Körper erforscht, dies ist aber für jeden selbst zu entscheiden.
Eine weitere essenzielle Lebensmittelgruppe ist das Gemüse & Obst. Täglich solltet ihr 3 Portionen Gemüse sowie 2 Portionen Obst zu euch nehmen. Dieses kann sowohl roh, gegart als auch als TK-Ware verwendet werden. Umso weniger verarbeitet, desto mehr Vitamine und Mineralstoffe sind enthalten. Eine Portion an Gemüse sind ungefähr 2 Hände zusammen. Eine Portion Obst sind in etwa 1 Hand, abgesehen von Beerenobst, welches ebenso 2 Hände als eine Portion umfasst. Die Obstmenge ist begrenzt, da der enthaltene Fruchtzucker bei andauerndem, hohen Konsum zu einer Fettleber führen kann.
Anschließend die Kategorie Sättigungsbeilagen. Hier gilt: 4 Portionen am Tag. Eine Portion wäre wieder ungefähr so groß wie eine Hand. Hierzu zählen Brot, Getreideflocken, Nudeln, Reis, Pseudogetreide wie Quinoa und Kartoffeln. Hierbei gilt wieder am besten das Naturprodukt zu bevorzugen. Außerdem sind die ballaststoffreichen Vollkornvarianten der jeweiligen Lebensmittel super in ihrer präventiven Wirkung, für die Stuhlgesundheit und eine längere Sättigung und somit stabilerem Blutzuckerspiegel.
Nun kommen die tierischen Produkte ins Spiel. Die DGE empfiehlt pro Tag 2 Portionen Milch und Milchprodukte, wie Joghurt, Käse oder ähnlichem. Diese sind sehr wichtig für unsere Calcium und Vitamin B12-Aufnahme. Ernährst du dich ohne Milchprodukte solltest du darauf achten Ersatzprodukte mit Calciumzusatz auswählen sowie Vitamin B12 supplementieren. Am geeignetsten ist ein Soja- oder Erbsendrink, da diese auch vergleichbare Mengen an Eiweiß enthalten. Ersatzprodukte, wie veganer „Käse“ sollte man bezüglich der Inhaltsstoffe gut prüfen, da diese oft kaum Eiweiß, dafür reichlich Kohlenhydrate und Fett enthalten.
Darüber hinaus werden täglich 1 Portion entweder von Fleisch, Wurst, Fisch, Ei oder Hülsenfrüchten, wie Linsen, Bohnen, Erbsen, empfohlen. Pro Woche sollte idealerweise nur 1 sichtbares Ei verzehrt werden und max. 300g Fleisch sowie Wurst. Hülsenfrüchte und Fisch hingegen können häufiger eingesetzt werden, da sie weitere wertvolle Nährstoffe enthalten.
Täglich wird weiterhin 1 Handvoll Nüsse, egal welche Sorte, empfohlen, um wichtige Omega-3-Fettsäuren sowie Ballaststoffe aufzunehmen. Daneben stehen auch 2 Portionen Öle & Fette täglich auf dem Speiseplan. Hierbei empfiehlt es sich die pflanzlichen einzusetzen und v.a. Mit Rapsöl, Olivenöl, Leinöl und Walnussöl zu arbeiten, Statt Sonnenblumenöl, Maiskeim-/Weizenkeimöl, Distelöl, Butter, Schmalz, etc. Dies kann man damit begründen, dass sie geeigneten Öle ein ausgewogenes Verhältnis zwischen den entzündungshemmenden und entzündungsfördernden Fettsäuren haben, die ungeeigneten leider deutlich mehr von den entzündungsfördernden Fettsäuren.
Zu guter Letzt darf auch ein Laster vieler Menschen nicht fehlen: Süßigkeiten, Snacks, Kuchen, Gebäck und Alkohol. Um Lebensqualität und Freude am Essen zu erhalten, bekommt auch diese Gruppe seinen festen Platz in der Pyramide. Hierbei gilt wieder die Menge macht das Gift. Man kann diese Portion auch auf die Woche verteilt ausgleichen und so z.B. von Montag bis Donnerstag keine Naschereien verzehren, dafür am Wochenende etwas mehr als nur insgesamt 3 Portionen. Dies dürft ihr aber natürlich selbst entscheiden.
Ergänzt wird eine gesunde Lebensweise mit regelmäßiger körperlicher Aktivität sowie einem guten Stressmanagement.
Findet ihr euch in der Ernährungspyramide wieder? Oder könnt ihr euch eine solche Ernährung für euch eher nicht vorstellen?
Gebt mir gern Feedback dazu über die Kontaktseite. Ich freue mich schon darauf!
Beim nächsten Mal werde ich euch die mediterrane Kost und die Nordische Diät näher bringen, denn diese steckt ebenso voller Potential und wird präventiv gegen Herz-Kreislauferkrankungen eingesetzt.
Bis dahin, habt einen tollen Sommer und vernachlässigt euch selbst nicht! ⭐
HONIG, AGAVENDICKSAFT, SÜßSTOFF -
WAS IST DENN NUN DAS RICHTIGE? - 01-06-2025
Willkommen im Juni und somit fast zur Halbzeit des Jahres 2025!
Ich hoffe ihr hattet einen tollen Mai, voller Sonne, Outdoor-Aktivitäten und leckerem Essen. Ich habe deutlich mehr Zeit wieder draußen verbracht und auch die Stimmung hebt sich gen Sommer immer mehr. :)
Heute soll es um die langwierige Debatte der Süßungsmittel gehen! Ich weiß nicht, ob es bei euch auch so ein großes Thema im Alltag oder anderen Bereichen ist, aber als angehende Diätassistentin muss man sich damit wirklich SEHR oft auseinandersetzen.
DENN: In jedem zweiten Insta-Reel sieht man Rezepte, wo Zucker ausgetauscht wird! Entweder durch die beliebten kalorienfreien Süßstoffe oder Zuckeralkohole, wie Xylit, Sucralose, Sorbit usw. Oder durch gehypte Zuckeralternativen, wie Kokosblütenzucker, Agavendicksaft oder dem klassischen Honig.
Braucht es das überhaupt?
Spätestens an dem Punkt spalten sich die Meinungen drastisch.
Zunächst sollte man wissen, dass Zuckeralternativen, wie Honig, Kokosblütenzucker, Agavendicksaft, Ahornsirup etc. Exakt dasselbe ist, wie klassischer Industriezucker. Dieser besteht aus Glukose und Fruktose und bildet daraus die Saccharose. Der einzige Unterschied besteht darin, dass in diesen oft ein höherer Gehalt an Mineralstoffen und Vitaminen enthalten ist. Die Struktur ist jedoch dieselbe.
Bei kalorienfreien „Zuckern“, also Süßstoffen und Zuckeralkoholen, wie Xylit, Sorbit, Sucralose, Erythrit, sind keine bis kaum Kalorien enthalten. Dass heißt man nimmt einen süßen Geschmack wahr, ohne Kalorien, also Energie, zuzuführen.
More coming soon …
Ernährungsmythen - Was steckt wirklich dahinter? - 01-05-2025
Willkommen im Mai! Seid ihr gut in den Mai getanzt?
Mai ist MEIN Lieblingsmonat, der Frühling beginnt, das Wetter stabilisiert sich und wird sommerlicher. Die Leute werden fröhlicher, lauter, bunter und kommen in die Cafés und Spots der Stadt.
Da ich in meinen Praktika im Ernährungsbereich wirklich VIELES an Ansichten und Mythen von Kohlenhydraten über Fette bis zu Cholesterin gehört habe, und erstaunt bin, was alles so im Munde ist, will ich aus wissenschaftlicher Sicht ein bisschen Klarheit schaffen.
Es gibt viele Ernährungsmythen, die sich hartnäckig halten. Hier sind einige der bekanntesten – und was aus ernährungsphysiologischer Sicht dahintersteckt.
1. “Kohlenhydrate machen dick”
Fakt: Nein! Nicht Kohlenhydrate an sich sind das Problem, sondern übermäßige Kalorienaufnahme. Komplexe Kohlenhydrate, wie Vollkornprodukte, Kartoffeln, Gemüse, Obst und Hülsenfrüchte, sind sogar sehr gesund und sättigend. Eine Portionsgröße beträgt ungefähr die Menge die in zwei zusammengelegte Hände passt. Pro Tag werden nach DGE 4 Portionen davon empfohlen. Umso öfter ihr komplexe Kohlenhydrate einbaut, umso besser.
2. “Fett ist ungesund”
Fakt: Falsch! Fett ist sogar essentiell für unsere Gesundheit. „Fette“ bestehen aus einzelnen Fettsäuren. Diese kann man zunächst in gesättigte und ungesättigte Fettsäuren unterscheiden. Die gesättigten Fettsäuren sind diejenigen, die tendenziell eher unsere Gefäße „verkalken“ lässt und bei hohem Verzehr zu kardiovaskulären Erkrankungen führen kann. Die ungesättigten sind Omega-3,6 und 9. Die Omega 6 Fettsäuren haben eine entzündungsfördernde Wirkung, die Omega-3-Fettsäuren eine entzündungshemmende.
Dass heißt, gesunde Fette aus Nüssen, Pflanzenölen, wie Raps-, Oliven-, Walnuss- und Leinöl, und z.B. Oliven oder Avocado, dürfen sehr gern sparsam eingesetzt werden. Laut Empfehlungen der DGE ca. 2 Portionen, wobei eine Portion 1-2 EL beträgt.
Problematisch sind vor allem Transfette aus stark verarbeiteten Lebensmitteln, die sich in Fertigprodukten befinden. Außerdem gehärtete Fette, die v.a. Viele Margarinen enthalten. Auch von den gesättigten Fettsäuren, die fast ausschließlich in tierischen Produkten sind, sollte man nicht große Mengen verzehren. Diese machen auf Dauer dann wirklich ungesund.
„Rohes Gemüse ist immer gesünder als gekochtes”
Fakt: Jain. Die Mischung macht‘s! Rohes Gemüse enthält im Vorteil zu gegartem Gemüse, mehr Ballaststoffe. Das ist z.B. auch der Grund, warum viele Menschen daraufhin an Magenbeschwerden oder Blähungen leiden. Einige Gemüsesorten (z. B. Tomaten oder Karotten) entfalten, aber erst durch Erhitzen ihre volle Nährstoffpower. Erst dadurch kann der Körper die enthaltenen Vitamine aufnehmen
4. “Eier erhöhen den Cholesterinspiegel”
Fakt: Jain. Das Eigelb vom Ei enthält große Mengen an Cholesterin, jedoch sagt das allein nicht viel aus. Man kann zwischen cholesterinsensitiven und nicht-sensitiven Menschen unterscheiden. Dass heißt, wenn der eine von erhöhten Cholesterinwerten Betroffene seinen Eierkonsum auf z.B. 1 Ei / Woche begrenzt, kann es sein, dass sein Cholesterinspiegel niedriger wird. Es kann aber auch sein, dass sich nichts daran ändert und die Ernährung in diesem Falle kaum bis keinen Einfluss hat.
Deshalb gilt hierbei: das Sonntagsei darf natürlich sein! Ansonsten darauf achten, dass max. 3 Eier / Woche inklusive versteckter Eier in Kuchen und Gebäck, verzehrt werden. Bei einem erhöhten Cholesterinspiegel würde ich empfehlen den Verzehr auf 1 Ei pro Woche zu minimieren.
Davon abgesehen enthält das Ei super viele weitere wertvolle Nährstoffe und das Eiweiß mit höchster biologischer Wertigkeit. Also muss ein Verzicht nicht sein.
Es gibt natürlich noch viele weitere Mythen, aber man kann jedes einzelne Thema so weit ausführen, dass das hier den Rahmen sprengen würde. Besteht also noch Interesse an weiteren Mythenaufklärungen, dann meldet euch gern über das Kontaktformular!
Liebste Grüße und einen tollen Mai, eure Stella 💌
Superfoods - Hype oder wirklich gesund? - 01-04-2025
April April! Und schon beginnt der wechselhafte Monat April. Der Frühling kommt näher, wir werden positiver und erwachen langsam alle aus unserer Winterrüstung.
Passend zum Frühling beginnt auch wieder die Zeit sich draußen in die schönsten Cafés der Stadt zu gesellen. Und was gibt es dort nicht selten? Superfoods.
Superfoods, wie Açaí-Beeren und Chiasamen, begegnen uns dann relativ häufig. Aber was hat es damit auf sich? Brauch ich zu Hause auch alle Superfoods und Pulver, um mich gesund zu erhalten? Lasst uns das zusammen herausfinden! <3
Als Superfood werden Lebensmittel bezeichnet, die eine besonders hohe Nährstoffdichte haben. Dass heißt sie enthalten meist überdurchschnittlich viele Vitamine, Mineralstoffe, Antioxidantien oder gesunde Fette. Diese sind oft mehr als in herkömmlichen Nahrungsmitteln in vergleichbarer Menge enthalten.
Die enthaltenen Antioxidantien können die Zellen vor Schäden schützen und auch krebspräventiv wirken. Außerdem können die Mikronährstoffe das Immunsystem, die Verdauung oder das Herz-Kreislauf-System unterstützen. Darüber hinaus besitzen sie oft entzündungshemmende oder stoffwechselanregende Eigenschaften.
Oft kommen die uns bekannten Superfoods nicht aus Deutschland oder Europa, sondern werden aus fernen Ländern importiert. Das ist leider ein Nachteil gegenüber der Umwelt, den man mit bedenken sollte.
Exotische Superfoods sind beispielsweise Chiasamen (reich an Omega-3-Fettsäuren), Goji-Beeren (reich an Vitamin C), Açaí-Beeren (reich an Antioxidantien), Paranüsse (reich an Selen) und Kurkuma (entzündungshemmend durch Curcumin). Auch Algen, wie Spirulina (reich an Eisen, Eiweiß, B-Vitaminen außer B12) und Chlorella (reich an Vitamin B12) zählen hier dazu.
Doch all diese augenscheinlich tollen Superfoods gibt es genauso in der heimischen Variante! Deswegen möchte ich diesen Blogeintrag diesen kleinen regionalen Wundern widmen:
- Leinsamen statt Chiasamen: reich an Omega-3-Fettsäuren, Ballaststoffen und Eiweiß
- (Wild-)Heidelbeeren statt Açaí-Beeren: reich an Antioxidantien und Vitamin C
- Hagebutten statt Goji-Beeren: reich an Vitamin C und entzündungshemmend
- Walnüsse statt Paranüsse: reich an Omega-3-Fettsäuren, Eiweiß und Antioxidantien
- Rote Bete statt Maca: reich an Folsäure und Eisen
- Sauerkraut statt Kombucha: reich an natürlichen Probiotika, Vitamin C und Ballaststoffen
Und hier kommt mein persönlicher Favorit: Hanfsamen
Der Hanfsamen stammt zwar von der Hanfplanze, enthält aber kein THC. Stattdessen liefert er viele wertvolle Nährstoffe, direkt aus unserer Region!
- Alle 9 essenziellen Aminosäuren enthalten
- Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren für die Herzgesundheit und entzündungshemmende Wirkung
- Magnesium, Eisen und Zink für Immunsystem, Nervensystem und Stoffwechsel
- Ballaststoffe für die Verdauung
Genutzt werden kann er roh in Müslis, Joghurt oder smoothies. Gehackt und geröstet als Salat- oder Suppentopping. Als Hanfmehl kann er sogar zum Backen genutzt werden und 30% des normalen Mehls ersetzen. In Form eines Hanfsamenöls kann er als Dressing oder für Dips verwendet werden.
Gerade für Vegetarier oder Veganer kann er eine sinnvolle Ergänzung darstellen, um den Speicher an Eiweiß, Fetten und Eisen aufzufüllen.
Doch braucht man nun diese Superfoods, egal ob exotisch oder heimisch?
Nicht unbedingt. Denn eine ausgewogene Ernährung mit viel frischem Gemüse, Obst, Nüssen, einem Mix aus tierischen und pflanzlichen Eiweißen, gesunden Fetten sowie Vollkornprodukten liefert alle wichtigen Nährstoffe. Superfoods stellen lediglich eine Ergänzung dar, die die Mikronährstoffe unserer Körpers gut abdecken können.
Dementsprechend musst du nicht mit jedem Trend mitgehen und dir jedes Hagebutten- oder Açaí-Pulver holen. Wenn du dich selbst damit besser fühlst und das Gefühl hast, dass es z.B. dein Immunsystem stärkt dann nutze es gern. Notwendig ist es allerdings bei einer gesunden und ausgewogenen Mischkost nicht.
Übrigens: Algen können eine sinnvolle Ergänzung für Vegetarier / Veganer darstellen, da sie reich an Omega-3-Fettsäuren sowie Vitamin B12 sind. Sie enthalten jedoch auch große Mengen an Jod, weshalb man den Verzehr nicht unterschätzen sollte. Ist du gerne Algen, z.B. in Form von Sushi oder Algensalat, nutze dies gern. Allerdings nicht täglich.
Du hast noch offen gebliebene Fragen zu einem bestimmten Superfood oder etwas Ähnlichem? Dann stelle diese gern im Kontaktformular an mich. Ich helfe dir gern weiter.
Hab einen wunderschönen, sonnigen April und genieß ihn in vollen Zügen! Und denk daran: Así es como es!
Deine Stella 🌞
Fasten - ein Reset für Körper & Geist- aber ist es wirklich gesund?
- 01-03-2025
Willkommen im März! Schon wieder ging der Februar rasant rum und auch die Faschingszeit endet bald wieder.
Zum Ende des Faschings beginnt für viele in Deutschland die Fastenzeit. Diese dauert 40 Tage an und geht von Aschermittwoch bis Karfreitag. Es soll an die 40 Tage erinnern, an denen Jesus in der Wüste fastete.
Von Alkoholfasten, Zuckerfasten, Süßigkeitenfasten, Niktotin- oder Kaffeefasten bis zu einem Handy- oder Social-Media-Fasten, ist heutzutage alles dabei. Man möchte sich in dieser Zeit auf das Wesentliche konzentrieren, Abstand von bestimmten Konsum- und Luxusgütern schaffen und sich selbst auf gewisser Art und Weise „reinigen“. Viele setzen es auch mit einem „Detox“ gleich.
Das ursprüngliche Fasten ging jedoch noch von einer Nahrungskarenz in verschiedenen Weisen aus. Von Basenfasten, Heilfasten über intermittierendes Fasten, wie Intervall-Fasten, probierten sich die Menschen aus, um ihren Körper zu „reseten“ und sich gesünder zu fühlen. Dies passiert allerdings nicht nur zu bestimmten Zeiten im Jahr sondern kann flexibel gestaltet werden oder als Intervallfasten auch täglich zu Nutzen kommen.
Der Grundgedanke des Fastens ist es also für viele Menschen, sich selbst zu reinigen, schlechte Gewohnheiten abzulegen, den Kopf freier zu bekommen, vielleicht auch den Stoffwechsel anzukurbeln. Zudem hilft es die Dinge im eigenen Alltag wieder mehr wertzuschätzen und unterstützt ein bewussteres Leben. Manche Fastende entscheiden sich auch dazu, das worauf sie verzichten, anderen Menschen in Not zu spenden.
Diätetisch betrachtet wird ein totales Fasten, also quasi eine Null-Diät, heutzutage nicht mehr als Therapiemaßnahme empfohlen. Ein modifiziertes Fasten jedoch, wie ein proteinsparendes Fasten, in Form einer Formuladiät, ein Intervallfasten, ein Basenfasten und das Heilfasten nach Buchinger, können für bestimmte Personengruppen gut geeignet sein.
Darauf verzichten sollten die Folgenden: Schwangere, Stillende, Menschen mit bestimmten Erkrankungen (Gicht, Nieren- und Lebererkrankungen), Essgestörte, Demenz-Betroffene, Kachexie-Betroffene, Kinder, Jugendliche und Senior*innen. Hier besteht ein zu großes Risiko von gesundheitsschädlichen Folgen.
GOOD TO KNOW: Die Annahme, dass man „Entschlacken“ will oder der Körper „übersäuert“ ist, ist hinfällig, da keine Existenz von Schlacken oder einer Übersäuerung durch Lebensmittel wissenschaftlich nachgewiesen ist. Be gesunden Menschen regulieren Puffersysteme und Organe, wie die Nieren, den Säure-Basen-Haushalt, wodurch keine Übersäuerung möglich ist.
Fasten bringt jedoch in einem richtigen Maße und Umgang auch einige Vorteile mit sich. So kann es entzündungsfördernde Stoffe senken, wodurch v.a. Bei chronischen Schmerzen und Entzündungen, diese abnehmen können.
Weiterhin wird der Stoffwechsel entlastet, da das Verdauungssystem des Körpers auf die Fettreserven zurückgreift. Dabei entstehen Ketonkörper sowie Cortisol, welche Entzündungen sowie Schmerzen hemmen können. Darüber hinaus hilft die Fettverbrennung auch beim Abnehmen.
Würde man jedoch über einen längeren Zeitraum fasten, wäre die erhöhte Cortisolbildung hingegen schädlich für die Gesundheit. Durch das Fasten werden zudem oxidative Stressmarker reduziert, was ebenfalls Schmerzen lindern kann.
Des Weiteren wird die „Autophagie“ des Körpers gefördert, d.h. Alte und beschädigte Zellen werden recycelt und es entstehen vermehrt neue Zellen. Durch die größeren Verdauungspausen wird der Magen-Darm-Trakt entlastet und die Darmflora kann sich verbessern.
Hier erfahrt ihr etwas zum „Heilfasten nach Buchinger“:
Dauer: max. 10 Tage möglich
Wichtig: nur unter ärztlicher Aufsicht durchführen und abklären!
Der Tag vor dem Beginn:
- Energiereduktion (individuell absprechen!)
- Verzicht auf Koffein, Alkohol, Nikotin
- Mäßige bis normale körperliche Aktivität
Erster Fastentag:
- Darmreinigung: Einnahme von 1 L Wasser mit 30-40 g Glaubersalz innerhalb von 20 Minuten
- Nach 30 min.: 0,5-1 L Wasser / Tee zuführen
Die Fastentage:
- Begrenzte Kalorienzufuhr (individuell absprechen!)
- Erlaubt sind: 250 ml Gemüsebrühe, 250 ml Obst-/ Gemüsesäfte ohne Zusätze, 30 g Honig, mind. 2,5 L Flüssigkeit in Form von Kräutertee oder Wasser
Fastenbrechen:
- Essen eines rohen / gekochten Apfels
- Abends: Kartoffelsuppe
- Nicht zu schnell, wieder viel essen, da sich der Körper zunächst an Umstellung gewöhnen muss
Danach:
- ballaststoffreiche Kost, reich an ungesättigten Fettsäuren
- 3-5 Monate vegane Kost empfohlen
- Anschließend vegetarische Kost
Hier erfahrt ihr etwas zum Thema „Intervallfasten“:
16:8-Methode (16 h fasten, 8h essen)
-> z.B. Essen 12-20 Uhr, Fasten von 20-12 Uhr
5:2-Methode (5 Tage normal essen, 2 Tage stark reduziert)
-> individuell abklären lassen, ob es sich eignet
Methoden, wo sich nur auf eine Mahlzeit am Tag beschränkt wird oder wo länger als 16 h gefastet werden, eignen sich nicht, da das Risiko einer Mangelversorgung stark erhöht ist.
Also: du möchtest Fasten einmal ausprobieren? Dann empfehle ich dir ausschließlich diese 3 Formen. Auch bei diesen solltest du vorher mit deinem Arzt/Ärztin oder einer Ernährungsfachkraft abklären, ob und wie es geeignet für dich individuell ist. Sollte es dir während des Fastens nicht gut gehen, breche auch hier ab. Du solltest nichts überstürzen und schauen, ob es für dich und deinen Körper überhaupt geeignet ist.
Darüber hinaus kannst du natürlich auch die nächsten 40 Tage oder einem individuell für dich ausgewählten Zeitraum auf andere Güter, wie dein Auto, Social-Media, Kaffee oder Ähnliches.
Sollten bei dir noch Fragen auftreten, melde dich gern über das Kontaktformular oder per Mail bei mir.
Auf ein frohes Fasten! Eure Stella ⭐️
"Balance is key“ - die 80/20-Regel - 01-02-2025
Neuer Monat, neuer Blogeintrag.
Dieses Mal möchte ich mit euch über die 80/20-Regel sprechen. Diese besagt, dass 80% eures Tages aus einem gesunden Lebensstil, einer ausgewogenen Ernährung und euren guten Gewohnheiten sowie Routinen besteht. Die restlichen 20% dürfen davon abweichen. Dass heißt, zum Beispiel dass man sich nicht das Kuchenstück oder den Chai Latte verbieten sollte, sondern sich dieses gönnt und den Rest des Tages nach seinen gesunden Gewohnheiten weiterlebt.
Denn, wie ihr es vielleicht auch schon gemerkt habt: Verbote führen eher zu einem Rückfall als zu einer besseren Gewohnheit. Deshalb zelebriert lieber das Stück Kuchen oder Schokolade und genießt es richtig anstatt in Kummer und Wut zu versinken und es letztlich dann doch und vielleicht sogar mehr davon zu essen als man wollte.
Die Menge macht das Gift. Und umso ausgewogener ihr eure 80% des Tages Tag für Tag durchzieht, umso besser werden eure angestrebten Gewohnheiten und Ziele. Balance is the key. Nur gesund zu leben, bedeutet für viele auch an Lebensqualität und -freude einzusparen. Doch natürlich ist das keine Alternative.
Gestaltet euren gesunden Alltag so wie er zu euch passt und achtet auf die insgesamte Tendenz anstatt auf kleinere negative Dinge.
PS: Behandelt euren Körper und euch selbst nicht zu streng. Gebt euch Raum für „Spaßgetränke und Spaßmahlzeiten“. Achtet dabei auf die Menge. 🧘🏽♀️
Veganuary - was steckt dahinter? - 01-01-2025
Willkommen im neuen Jahr! Für viele beginnt das neue Jahr mit vielen Vorsätzen. Diese können einen gesünderen Lebensstil, mehr Bewegung, einen Tapetenwechsel oder Reiseziele umfassen. Perfekt, wenn man gerade diese große Motivation vom Jahreswechsel schöpft und in den Veganuary investiert!
Der Veganuary (auf deutsch: Veganer Januar; Mischung aus Vegan und January) meint eine ausschließlich vegane Ernährungsweise während der ersten 31 Tage des Jahres. Vegan bedeutet, auf alle Tiere und tierischen Produkte zu verzichten, v.a. In der Ernährung, aber auch in anderen Bereichen. Je nach Vorstellung kannst du das nur auf deine Ernährung beziehen, oder aber auch bei anderen Lebensstilfaktoren berücksichtigen. Beispielsweise auf vegane Kosmetik fokussieren oder auf tierische Anteile in neuer Kleidung verzichten.
Die Bewegung des Veganuarys wird immer bekannter und größer, denn es hat einen guten Zweck: nachhaltiger leben für die Umwelt, das Tierwohl auf der ganzen Welt unterstützen, gesundheitliche Vorteile und auch ein bewussterer Umgang mit allem in der Küche, egal ob Zubereitung oder Einkauf. Auch in Deutschland gibt es eine eigene Organisation zum Veganuary, die ihr ganz einfach online finden könnt. Diese erstellt jährlich ein neues Rezeptbuch und bietet euch einen Newsletter mit kreativen Rezeptideen und Informationen an.
Durch den auf einen Monat beschränkten Veganuary könnt ihr die vegane Ernährung einfach mal probeweise kennenlernen. Niemand sagt, dass ihr danach so weiter machen müsst oder ein neuer Mensch werdet. Aber es kann eure Sichtweisen erweitern und verändern. Vielleicht lernt ihr für euch neue Lebensmittel kennen, entdeckt leckere Rezeptideen, die ihr zukünftig beibehalten wollt oder habt Spaß am kreativen Austoben. So könnt ihr auch mal austesten, ob Käse denn wirklich so essenziell auf eurem Speiseplan ist! ;)
Ich bin in diesem Jahr auch wieder dabei und achte darauf meinem Körper mit einer pflanzlichen Ernährung etwas Gutes zu tun. Viel Spaß beim Probieren! 🌱
PS: Lasst euch gern von meinen Rezepten inspirieren, die meisten sind rein pflanzlich und super lecker. ⭐️
Vegan und lecker?
Das findet ihr genau hier!
Warum Vegan oder Vegetarisch? - 01-12-2024
Warum hört man immer mehr vom vegan sein? Ist es ein Trend oder kann es sich wirklich durchsetzen? Muss ich nun auch vegan werden?
All diese Fragen stellt man sich von außen vermutlich, wenn man den ganzen Wandel und „Hype“ zum Thema pflanzenbasierte Ernährung mitbekommt. Doch ist da wirklich etwas dran und wem bringt es was?
Mehr pflanzliche Lebensmittel als tierische Produkte zu verzehren bringt vor allem dem Klima und dem Tierwohl etwas. Da vor allem Tiere in ihrer Produktion Massen an Wasser, Kohlenstoffdioxid und Land verbrauchen, spart eine Ernährung ohne Tierprodukte an all diesen Bereichen ein. Natürlich wirkt es dem entgegen, wenn man dann Produkte aus fernen Ländern importieren lässt, wie Chiasamen oder auch Sojabohnen als Nicht-EU-Ländern. So kommen natürlich wieder Kohlenstoffdioxid durch die langen Transportwege hinzu.
Doch mittlerweile weiß man es besser: Sojabohnen werden in EU-Ländern angebaut und auch die heimischen Leinsamen stellen den perfekten Ersatz zu
Chiasamen dar. Und nein: Sojaprodukte sind nicht krebserregend oder giftig. Sie sind eine ideale fettarme Eiweißquelle und stellen aus der EU kein Problem dar.
Auch der Faktor Gesundheit spielt eine große Rolle, denn man weiß, dass tierische Produkte oft entzündungsfördernd sind und durch den hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren vermehrt zu Gefäßerkrankungen und stoffwechselbedingten Erkrankungen, wie Fettleibigkeit und Bluthochdruck führen können.
Dennoch würde man eine vegane Ernährung nicht pauschal empfehlen. Möchte man sich vegan ernähren, geht dies nicht einfach mit all den veganen Fleischersatzprodukten und Fertigartikeln. In diesen sind oft noch weniger wertvolle Nährstoffquellen enthalten und vergleichsweise ähnlich viele Zusatz- sowie Konservierungsstoffe, wie in Fleischprodukten. Wie alle Fertigprodukte stecken auch in den veganen Fertigprodukten hohe Anteile an Salz, gehärteten und Trans-Fettsäuren und Zucker. Vegan heißt deshalb nicht gleich gesund.
Deshalb ist wichtig: nur wer sich gut auskennt und seinen Mikro- und Makronährstoffbedarf sowie -zufuhr im Blick hat sollte sich vegan ernähren.
Es können Mangel an bestimmten Vitaminen, Mineralstoffen und oft auch Eiweiß entstehen, wenn man nicht genau weiß, welches Lebensmittel man wofür einsetzen kann.
Kennt man sich jedoch gut aus, ist eine vegane Ernährungsweise möglich und auch gesund. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt deshalb eher eine in Richtung vegetarisch gehende Ernährung, wie den regelmäßigen Konsum von Milch(-Produkten), Eiern sowie Hülsenfrüchten. Eine begrenzte Menge an Fleisch- und Wurstwaren (maximal 300g / Tag) und 1-2 Portionen Fisch pro Woche können genutzt werden, können aber auch geschickt durch Hülsenfrüchte und Nüsse „ersetzt“ werden.